OSC BREMERHAVEN - TRIATHLON

Olympischer Sport-Club Bremerhaven v. 1972 e.V.

 Ergebnisse / Berichte > Challenge Roth

Challenge Roth

Kienle hatte es in seinem Interview nach dem Rennen ganz gut auf den Punkt gebracht. Natürlich ist es sportlich von höchstem Wert wenn man in Frankfurt Ironman Europameister wird, oder auf Hawaii gar Weltmeister. Aber es gibt auf der ganzen Welt kein Langdistanz Rennen was so emotional ist wie das in Roth.

Damit wird wieder ein mal klar, Roth ist anders. Es sind die 7500 Helfer die extrem engagiert alles für dich tun, es sind die Zuschauer die dich namentlich anfeuern, es sind die Einheimischen die eben nicht genervt sind, sondern voll hinter dem Rennen stehen. Zu guter Letzt ist es dann noch der Veranstalter, für den es nicht nur ein Buisness, sondern vor allem eine Herzensangelegenheit ist.

Besser kann ein Rennen praktisch nicht organisiert sein. Abholung der Startunterlagen, Expo, Pastaparty, Wettkampfbesprechung, Check In, Start, Rennen, Strecken, Verpflegung, Finish alles nahezu perfekt. Aber es geht noch weiter. Diese einmalige Finisherparty in der bis zum letzten Athleten eine phantastische Stimmung herrscht. Dann der unglaubliche Moment, als ein Vater gemeinsam mit seinem gehandicapten Sohn die Finishlinie überschreitet. Jeder einzelne Schritt eine absolute Herausforderung. Bis es dann um 23h ein gigantisches Feuerwerk gibt.

Aber selbst dann ist es noch nicht wirklich zu Ende. Am kommenden Morgen stehen bereits um 7 h morgens hunderte von Athleten um einen neuen Startplatz für 2019 an. Sie werden mit Kaffee und Brötchen versorgt. Teilweise von Helfern die am Tag zuvor selbst gestartet waren.

Roth ist einmalig!!

 

Zunächst hatten 8 Athleten vom OSC geplant in Roth zu starten. Drei davon in einer Staffel. Im Laufe der Vorbereitungen mussten jedoch immer mehr von Ihnen verletzt ihren Start canceln. Am Ende blieben nur Sören, Swantje und Frank über.

Nach einer kurzen Nacht trifft man sich um kurz nach fünf in der Wechselzone 1. Letzte Vorbereitungen werden getroffen, bevor es noch einen Blick auf die Profiräder gibt. Bei nahezu idealen Bedingungen startet Swantje als um 7:10 als erstes, gefolgt von Frank um 7:25 und von Sören um 7:30.

In der neuen Reihenfolge Frank, Swantje, Sören geht es auf die bekannt schnelle Radstrecke. Die allerdings stellt sich am heutigen Tage als gar nicht so schnell heraus. Ein fieser Ostwind macht fast allen Athleten das Leben ungewohnt schwer. Die eigentlich schnellen Passagen in Richtung Greding erfordern heute permanentes Arbeiten gegen den Wind. Bezahlt wird das mit einer nicht so guten Radzeit oder schlimmer noch, mit einem Einbruch beim Laufen.

Swantje und Frank finden offensichtlich die richtige Balance, so das sie beim Laufen schnell den richtigen Rythmus finden. Der Wind wird jetzt sogar zum Vorteil, da die Laufstrecke nun gut belüftet ist. Sören, der bereits angeschlagen ins Rennen gegangen war, muss nun Tribut zollen und eine Wandereinheit einlegen. Die neue Laufstrecke erweist sich als nicht so schlimm. Am Kanal ist sie sehr flüssig, lediglich die Steigung nach Büchenbach hoch ist richtig hart. Bei Kilometer 35 eine echte Kopfsache, viele gehen. Zurück nach Roth geht das dann aber logischerweise wieder bergab und man hat das sichere Gefühl es nun zu schaffen.

Der Einlauf uns Triathlonstadion ist phantastisch! Besonders schön dieses mal, das Merle uns die Finishermedallien umhängen durfte. Gut, das alle Drei das erleben konnten!

Unsere besonderer Dank geht natürlich an unsere Supporter Team mit Nils, Dirk, Monika, Britta, Claudia und Marco. Toll solche Freunde zu haben!

Bis 2019, natürlich in Roth!

 

Frank Gaida

Ergebnisse

Platz Name             Swim     T1    Bike     T2    Run      Ziel
----------------------------------------------------------------------
1034. Gaida, Frank     1:10:17  2:52  5:48:58  2:56  4:13:46  11:18:47
2271. Staschen, Sören  1:14:22  6:14  6:25:40  4:30  6:13:11  14:03:54
 281. Steudte, Swantje 1:32:25  3:59  6:59:04  3:51  4:30:09  13:09:25

 

 

 
Stand: 11.12.2018