OSC BREMERHAVEN - TRIATHLON

Olympischer Sport-Club Bremerhaven v. 1972 e.V.

Unser Wochenende in Wilhelmshaven

Da J├Ârg leider den Samstag nicht frei bekommen hatte, wusste ich, ich m├╝sste mir fr├╝hzeitig eine Begleitperson suchen. Diese fand sich dann ziemlich schnell in meiner Freundin Frauke, die begeistert zusagte, da sie noch nie einen Triathlon miterlebt hatte.

Da die Startzeit mal so ganz anders lag als normalerweise, gingen wir morgens um 10:00 h erstmal gem├╝tlich fr├╝hst├╝cken. Um 11:00 h ging es dann ganz gem├╝tlich los Richtung Wilhelmshaven. Dort angekommen, haben wir nat├╝rlich erstmal die Startunterlagen geholt. Es fiel schon gleich auf, dass das Wettkampfgel├Ąnde sehr gut gesichert war.

Wir hatten noch ausreichend Zeit, uns alles in Ruhe anzugucken und f├╝r die Vorbereitung. Und die Aufregung wuchs.

Dann ging es zum Schwimmstart - noch eine kurze Wettkampfbesprechung und wir durften uns einschwimmen. Kalt war es eigentlich nicht, aber daf├╝r sehr salzig. Naja, f├╝r┬┤s Schwimmen ist das ja eher ein Vorteil, aber ich sollte noch lange was von dem Geschmack haben. Dann fiel der Startschuss und schon nach wenigen Metern war ich v├Âllig frei und konnte mein Rennen schwimmen - das kannte ich von anderen Triathlons ja noch gar nicht. Als ich ein wenig nach rechts vom "Weg" abkam war dann auch sofort ein Kanu neben mir und ich wurde wieder auf den "rechten Pfad" gebracht. Aus dem Wasser wurde man f├Ârmich gezogen von den ganzen Helfern. Und dann ging es den kurzen Weg in die Wechselzone, der gut mit Teppich ausgelegt war.

Als ich mich fertig machte f├╝r┬┤s Rad, fing es an zu regnen und ich dachte nur: "Oh, nein, bitte nicht!" - Es wurde dann aber auch nicht so schlimm mit dem Regen. Und es lief auch von Anfang an gut, aber dann ging es das erste Mal die Br├╝cke hoch und das war echt hart. Und dann kam noch der Wind dazu - teilweise direkt von vorne. Den Salzgeschmack behielt ich die ganze Radstrecke ├╝ber, egal wieviel  Aber trotzdem war ich durchaus zufrieden - ab und zu wurde man sogar angefeuert von der Seite - und konnte dann auf die Laufstrecke gehen.

Schnell kam mir die Strecke sehr bekannt vor, weil es ein Teil vom Gorch-Fock-Marathon war. Es sollte auch mal wieder nicht so gut laufen f├╝r mich, aber ich k├Ąmpfte mich durch - auf der erstn Runde noch mit leichtem Regen und am Ende in brennendem Sonnenschein. Das Highlight war in jeder Runde der Wendepunkt, an dem zwei Helfer echt Stimmung machten. Und als ich im Ziel war, h├Ârte ich nur 2:29 und alles war gut (ich hatte mir 2:30 vorgenommen). Ich war einfach nur noch gl├╝cklich und das nicht zuletzt, weil der Wettkampf so super organisiert war.

Abends ging es fr├╝h in Bett, da ich ja am n├Ąchsten Tag J├Ârg wieder nach Wilhelmshaven begleiten wollte und es sollte um 06:30 h losgehen. So starteten wir dann auch bei nicht so tollem Wetter - es war doch sehr bew├Âlkt. Aber wir liessen uns die Laune nicht verderben. Auf dem Weg fing es dann st├Ąrker an zu regnen, aber als wir ankamen, war es erstmal wieder trocken - das sollte aber leider nicht so bleiben.

In drei Startgruppen ging es auf die Mitteldistanz. Was uns allen echtes Staunen abverlangte waren die Behinderten, die auf dieser Distanz ihre Meisterschaft austrugen. Wie schwimmt man mit einem Arm oder wie kommt man als Rollstuhlfahrer wieder aus dem Wasser? Sie bewiesen auf eindrucksvolle Weise, dass ziemlich viel m├Âglich ist. Da die Sicht sehr schlecht war, konnte man die Athleten im Wasser nur sehr schlecht sehen und ich ging nach oben, um zu pr├╝fen, ob die Sicht dort besser w├Ąre - und tats├Ąchlich konnte man ein bisschen besser sehen. Nach 30 Minuten musste ich aber wieder nach unten, um J├Ârg beim Schwimmausstieg anzufeuern. Beinahe h├Ątte ich ihn verpasst, weil doch ziemlich viele gleichzeitig aus dem Wasser kamen und J├Ârg auch fr├╝her als erwartet raus kam. So war meine Kamera dann auch nicht startklar...

Schnell ging es auf die Radstrecke, die gr├Â├čtenteils die gleich war wie unsere am Vortag. Ich lief dann auch bis zum Wendepunkt, wo sich schon einige Fans und Begleitpersonen eingefunden hatten. Dort konnte ich J├Ârg auf jeder der 5 Radrunden anfeuern. Er schien ganz zufrieden mit sich und das ├Ąusserte sich dann auch am Ende in seiner Zeit. Zum Gl├╝ck wartete der Regen bis zur Laufstrecke.

Aber dann ging es richtig los - es sch├╝ttete aus allen Rohren, sodass die Fans von der Laufstrecke verschwanden, um sich im Trockenen aufzuhalten. Wieder beobachtete ich J├Ârg und die anderen L├Ąufer von oben - die Sicht war von dort aus super und man konnte alle von weit weg schon sehen und beobahcten, wie sich die Reihenfolge ├Ąnderte. Dann wurde es wieder trocken und sogar sonnig und alle versammelten sich wieder kurz vor dem Ziel und feruerten an, wenn die Athleten auf die n├Ąchste Runde gingen. Als J├Ârg auf die letzte Runde ging, schaute ich auf die Uhr uns traute meinen Augen kaum - er w├╝rde in unter 5 Stunden ins Ziel laufen. Udn so jubelte ich dann auch, als er in 4:56 im Ziel ankam.

Auch bei diesem Wettkampf war wieder ein "Promi" zugegen. Heidi Sessner wollte urspr├╝nglich beim NordseeWoman starten, aber das passte dann wohl doch nicht in ihren Trainingsplan. Sie wollte dann beim NordseeMan am Sonntag starten - und wir konnten sie hautnah beobachten und fotografieren.

So waren wir dann beide gl├╝cklich am Ende eines wirklich gelungenen Wochenende┬┤s!! Und f├╝r mich war es ja sogar das Ende der Saison - J├Ârg will ja n├Ąchstes WE noch nach Bad Zwischenahn...

 

Saskia Denise Fischer


Ergebnisse:
Saskia    0,95     36,5        8        Gesamt
          19:33    1:20:38     48:56    2:29:08     27.

J├Ârg      1,9      90          21,095
          36:23    2:43:08     1:37:04  4:56:37     70.

letzte Änderung: 27.08.2012
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