OSC BREMERHAVEN - TRIATHLON

Olympischer Sport-Club Bremerhaven v. 1972 e.V.

Schlechter ging das Wetter nicht - oder Silbersee-Triathlon 24.07.2011

Als ich um 6:15 h aufgestanden war und aus dem Fenster sah, kam mir schon der Gedanke, einfach wieder unter die Decke zu schl├╝pfen. Es war regnerisch (hatte auch die ganze Nacht geregnet), st├╝rmisch und kalt. Aber Thomas meinte, er w├╝rde nicht zuhause bleiben. Also ging es los mit der Vorbereitung.

In Stuhr angekommen, wunderte ich mich dar├╝ber, dass doch sooo viele den Weg dorthin gefunden hatten. Nach der Erfahrung aus Grambke hatte ich gedacht, dass es doch sehr viele "Sch├Ân-Wetter-Triathleten" gibt, die dann einfach nicht erscheinen.

Auf dem Weg in die Wechselzone begegnete ich Grit, die nur fragte, was ich da t├Ąte, obwohl ich nicht m├╝sste... Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, gar nicht auf mein Rad zu steigen. Dann stellte ich fest, dass Ebmeiers auch da waren und dann kannte man zumindest schon mal ein paar Leute...

Bei der Wettkampfbesprechung, die ich mit Micha und Alexander anh├Ârte, wurden noch ein paar Startzeiten hin und her geschoben und dann konnte es auch schon bald losgehen. Grit war schon beim Einschwimmen, die musste ja lange vor uns starten.

Um 9.40 h war dann auch als letztes mein Start. Ute fand ich auch noch zum Gl├╝ckw├╝nschen. Es sollte ihr erster olympischer werden. Das Schwimmen klappte sehr gut - ich hatte schon nach wenigen hundert Metern genug Freiraum - die zweite Runde war dann nat├╝rlich noch besser. Ich hab diesmal etwas besser aufgepasst nicht in die falsche Richtung zu schwimmen wie in Grambke.

Dann ab in die Wechselzone. Am liebsten h├Ątte man sich gar nicht vom Neo getrennt, weil es andauernden leichten Nieselregen gab und das in der Mischung mit starken Windb├Âen und 12 Grad Aussentemperatur war nicht grade die Einladung, auf┬┤s Rad zu steigen. Naja, aber alle anderen taten es auch.

Nach 10 km hab ich echt ├╝berlegt, wieder umzudrehen - es ging direkt gegen den Wind und meine Beine wollten da schon nicht mehr strampeln. Aber ich fuhr weiter. Bei km 20 hatte ich das n├Ąchste Tief - ├╝ber das wurde mir aber hinweggeholfen, als ich den Wendepunkt entdeckte. Der R├╝ckweg war dann irgendwie leichter, auch wenn man das Gef├╝hl hatte, alles w├╝rde tropfen.
Allerdings merkte ich schon, dass meine F├╝├če total steif waren.

Als ich also loslaufen wollte, hatte ich ├╝berhaupt kein Gef├╝hl mehr in den F├╝├čen. Es f├╝hlte sich an, als ob jemand eine Metallplatte unter meine Laufschuhe gebaut h├Ątte. Also musste ich erstmal gehen. Nach der ersten Runde wurde es etwas besser. Dann fand ich jemanden, der mich gezogen hat, was mir echt weitergeholfen hat, aber ich merkte schnell, dass ich nicht mehr konnte. Also k├Ąmpfte ich mich bis ins Ziel. Da brauchte ich erstmal was Warmes zum Anziehen - so gefroren habe ich wohl noch nie im Ziel. Ich erinnerte mich an letztes Jahr, als es so extrem heiss gewesen war - davon h├Ątte ich gerne so 3 Grad gehabt. Leider erfuhr ich auch, dass Ute aufgeben musste.

Also, allen Helfern kann ich echt nur ein Lob aussprechen, dass sie bei dem Wetter ausgeharrt haben (sie haben uns sogar noch angefeuert!) und wieder einen super Wettkampf veranstaltet haben.

Regionalliga Nord
                  Schwimmen   Radfahren   Laufen
Grit              00:22:00    01:23:23    00:44:00    02:29:24


OD
Micha             00:21:41    01:19:45    00:48:50    02:30:17
Alexander         00:29:44    01:37:59    01:11:08    03:18:52
Saskia            00:26:00    01:33:39    01:06:32    03:06:12

Saskia Denise Fischer

letzte Änderung: 27.07.2011
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