OSC BREMERHAVEN - TRIATHLON

Olympischer Sport-Club Bremerhaven v. 1972 e.V.

Saisonr├╝ckblich unserer Iron-(wo)man, tolle Ergebnisse, schlechtes Wetter

Iris Burghardt, Claudia Barg, Nils Schmidt, Frank Gaida, Swantje Steudte (v.l.n.r.)

Neben vielen Triathleten auf kurzen und mittleren Distanzen nahmen einige Abteilungsmitglieder die Herausfoderung Langdistanz an. In diesem Jahr war das Abenteuer vor allem das Wetter, was den Athleten beim Wettkampf schwer zu schaffen machte. Nicht nur die lange Vorbereitungsphase mit bis zu 15 Stunden Training pro Woche, sondern auch die direkte Wettkampfvorbereitung verlangt den Teilnehmern einiges ab. So sind gleich immer mehrere Tage f├╝r den Wettkampf einzuplanen, da neben der l├Ąngeren Anreise auch die Wettkampfbesprechung, Radabgabe und Einrichtung in der Wechelzone (=Checkin) an den Vortagen des Wettkampfes stattfinden.

Den Anfang auf der Langdistanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und dem abschlie├čenden Marathon ├╝ber 42,2 km machte Grit Freiwald am 3. Juli beim Ironman Austria in K├Ąrnten. Bei gerade mal 8 ┬░C Au├čentemperatur begab sie sich um 7 Uhr morgens mit den anderen 2400 Startern auf die Schwimmstrecke im W├Ârthersee. Nach einigem K├Ârperkontakt mit anderen Athleten entstieg sie nach 1:01 h dem Wasser und begab sich nach einem kurzen Wechsel auf die Radstrecke. Die Strecke ist f├╝r hre steilen Anstiege und rasanten Abfahrten bekannt, auf denen auch schnell Geschwindigkeiten von ├╝ber 60 km/h erreicht werden. Nach knapp 6 h auf dem Rad wechselte Grit auf die Laufstrecke, wo sie bei sonnigen 24 ┬░ einen schnellen Marathon zum Abschlu├č hinlegen konnte. Mit einer neuen pers├Ânlichen Bestzeit im Marathon von 3:24 h ├╝berquerte sie nach 10:29 h die Ziellinie.

Nur eine Woche sp├Ąter waren J├Ârg Mannott und S├Âren Staschen bei der Challenge in Roth am Start. J├Ârg hatte nach seiner ersten Langdistanz im Vorjahr noch eine Rechnung mit sich und der Strecke offen, die S├Âren als h├Ąufiger Teilnehmer in Roth schon aus dem FF kennt. Beim Schwimmen ging es aufgrund von mehreren Startgruppen mit ca. 200 Teilnehmern etwas gesitteter zur Sache und so konnte S├Âren nach 1:06 h und J├Ârg nach 1:21 h Schwimmzeit auf die Radstrecke wechseln. Bei Temperaturen bis zu 28 ┬░C und wenig Wind ging es Berg auf und Berg ab durch Mittelfranken. Nach zwei Runden ├á 90 km kamen S├Âren, wie immer mit einer guten Radzeit von 5:30 h und J├Ârg nach 6 h in die zweite Wechselzone. Von hier ging es gleich auf die Laufstrecke am Main- Donau- Kanal. Hier musste S├Âren den schw├╝len Temperaturen von ├╝ber 30 ┬░C Tribut zollen und kam mit einer Marathonzeit von 4:47 h und einer Gesamtzeit von 11:33 h ins Ziel. Aufgrund von Magenproblemen konnte J├Ârg die angestrebte Laufzeit von unter 4 h nicht ganz erreichen und kam nach 11:35 h  und einer Laufzeit von4:06 h ins Ziel.

Die gr├Â├čte Gruppe von Abteilungsmitgliedern machte sich Ende Juli auf den Weg nach Frankfurt zum IRONMAN European Championship. Besonders aufregend war dies f├╝r Claudia Barg, die neben Iris Burghardt, Swantje Steudte, Frank Gaida und Nils Schmidt, ihren ersten Start ├╝ber die Langdistanz vor Augen hatte. F├╝r dieses Ereignis waren neben Iris Reinhold und Markus Mertens, gleich die ganze Familie mit Marco, Jana und Janik Barg angereist. Nach der Wettkampfbesprechung und Nudelparty am Freitag und Checkin am Samstag ging es dann am Sonntag Morgen um 4:30 Uhr Richtung Langener Waldsee zum Schwimmstart.
Nachdem die Profis um 6:45 Uhr gestartet waren, fiel f├╝r die weiteren 2000 Athleten der Startschuss um 7:00 Uhr. Was passiert wenn ca. 4000 Arme gleichzeitig versuchen durch hektisches gepaddel Raum zu gewinnen braucht man wohl nicht zu erkl├Ąren. Als erster brachte Frank mit 1:11 h die 3,8 km hinter sich, gefolgt von Nils in 1:16h, Claudia in 1:23h, Swantje in 1:29h und abschlie├čend Iris in 1:30 h.
Was sich erst nach dem Schwimmen heraus stellt war, das die Schwimmstrecke an diesem Tag der w├Ąrmste und trockenste Teil der Strecke bleiben sollte. In der Wechselzone angekommen regnete es bei nur 11 ┬░C Lufttemperatur schon leicht und der Himmel wollte nicht aufklaren. Somit ging es mit allen verf├╝gbaren Kleidungsst├╝cken bekleidet auf die Radstrecke. Leider machte nicht nur der Dauerregen und die niedrigen Temperaturen, sondern auch der f├╝r die Strecke ungew├Âhnlich starker Wind die erhofften Radzeiten zunichte. Nach 6:07 h kam Frank als erster in die zweite Wechselzone, gefolgt von Iris mit 6:12 h, Nils 6:44 h, Swantje 6:52 h und Claudia 7:09 h. Und so ging es nach dem Wechsel weiter auf die vier Runden am Mainufer wo Claudia dann mit einer Marathonzeit von 4:06 h noch mal allen zeigen konnte, was in ihr steckt. Frank ben├Âtige 4:19 h, Iris 4:23 h, Nils 4:33 h und Swantje 4:37 h, womit sie fast eine Stunde schneller gelaufen ist, als bei ihrem Langdistanzdeb├╝t 2009. Dies bedeutet auch gleich eine neue Bestzeit von 13:15 h f├╝r sie. Zuvor hat Frank in 11:47 h die Ziellinie am Frankfurter R├Âmer ├╝berquert, ca. 30 Min. sp├Ąter gefolgt von Iris, wie immer mit einem L├Ącheln in 12:17h, weitere 30 Min. sp├Ąter Nils in 12:47h. Nur kurze Zeit dauerte es dann bis Claudia in 12:56h ├╝bergl├╝cklich ihren ersten Ironman finishte.

Zum Abschlu├č startet Anfang August Andreas R├Âmhild wie in 2010 beim Ostseeman in Gl├╝cksburg. Allerdings zeigte sich in diesem Jahr die sonst so ruhige Ostsee, in der zwei Runden zu absolvieren waren, am Wettkampfmorgen von der sehr rauhen Seite, so das die Veranstalter die Schwimmstrecke aus Sicherheitsgr├╝nden n├Ąher an den Strand verlegten. Nach 1:20 h im Wasser ging es dann auf die 30 km Radrunde, die sechs mal zu fahren war. Wer nun allerdings glaubt, das es an der K├╝ste eher flach zugeht wird entt├Ąuscht und lernt die wellige Strecke mit einigen knackigen Anstiegen kennen. Andreas brauchte f├╝r die Strecke 5:25 h und konnte noch mal gute 3:34 h f├╝r den abschlie├čenden Marathon drauflegen. Wenn auch die Gesamtzeit mit 10:19 h etwas langsamer als im Vorjahr war, ist Andreas auf Grund der Wetterbedingungen und seiner verbesserten Laufleistung rundum zufrieden.

Nachdem sich alle Athleten von den Strapazen der Langdistanz erholt haben, wurden schon Pl├Ąne f├╝r das n├Ąchste Jahr geschmiedet. Einige k├Ânnen es nicht lassen und planen auch f├╝r 2012 eine Langdistanz, z.B. in Roth oder Kopenhagen, wof├╝r schon jetzt und besonders in den n├Ąchsten Monaten das Training angegangen wird. Wir hoffen mal, das sie dann nicht nur sch├Ânes Wetter f├╝r das Training, sondern auch f├╝r die Wettk├Ąmpfe erwartet.

Nils Schmidt

letzte Änderung: 26.12.2011
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