OSC BREMERHAVEN - TRIATHLON

Olympischer Sport-Club Bremerhaven v. 1972 e.V.

Mein erster olympischer - etwas l├Ąnger!

Am Samstag Mittag sind wir los - mit Rennrad und ganz viel Gep├Ąck... Naja, und was soll man sagen... wir kamen nach ca. 2,5 Std. im Niemandsland an - da wo Hase und Igel sich gute Nacht sagen
fiel mir dazu ein... Unsere Pension war ganz nett - der Besitzer ein wenig gew├Âhnungsbed├╝rftig...
Die Startunterlagen holten wir noch in einer Burg ab und das tolle Nudelessen nahmen wir auch mit...
Abends wurde nat├╝rlich noch Fussball geguckt, aber wir haben schon vor dem Schlusspfiff ausgeschaltet - ich wollte ja am n├Ąchsten Tag fit sein. Das hat auch ganz gut geklappt - die frische
Landluft hat f├╝r einen geruhsamen Schlaf gesorgt...
Also ging es am n├Ąchsten Morgen nach einem schnellen Fr├╝hst├╝ck los zum Wettkampf. Vom Parkplatz zur Wechselzone mussten wir schon einen ganz sch├Ânen Weg zur├╝cklegen - dort angekommen liess ich
mein Rad kurz durchchecken und war schon in der Wechselzone. Dort legte ich alles bereit und dann war es schon soweit f├╝r den Start der Mitteldistanz, den ich unbedingt sehen wollte. Andreas und
Stefan konnte ich aber leider nicht mehr entdecken...
Danach hiess es schon: schnell umziehen - kurze Wettkampfbesprechung und fertig machen f├╝r den Start, der um 10.35 h sein sollte. Also sch├Ąlte ich mich in meinen Neo und begab mich ans Wasser.
Wir sollten uns langsam hineingleiten lassen, weil man eben nicht sehen konnte, wie der Grund aussieht. Schon als ich die F├╝├če im Wasser hatte, hatte ich das Gef├╝hl, die sterben ab - und da
sollte ich rein? Naja, Augen zu und durch - als man erst mal ein paar Minuten drin war, war es gar nicht mehr so schlimm. Und schon folgte der Start - zum Gl├╝ck waren nicht so viele Teilnehmer
wie bei der Mitteldistanz - es ging also recht reibungslos. Ich fand ziemlich schnell meinen Rhythmus und war sehr gl├╝cklich, dass ich mich die ganze Zeit am Ufer orientieren konnte. Das
Schwimmen war dann wirklich toll - ich w├Ąre auch noch weiter geschwommen, aber nach 1,5 km durfte ich ja raus... Dann schnell aus dem Neo gepult und fertig f├╝r die Rad-Distanz gemacht - das
dauerte ein wenig lang, was mir von
 der Seite einen "netten" Kommentar einbrachte, aber immerhin hatte Thomas mich vorher auch zu meinem Rad gelotst, was ich immer sehr schwer wiederfinde... Dann musste ich durch die gesamte
Wechselzone und am Ende war noch tiiefer Sand - dann durfte ich endlich rauf auf┬┤s Rad. Gleich in der ersten Kurve mit Huckel verlor ich mein Koffein, was mich eigentlich durch die Laufstrecke
bringen sollte - naja, da brauchte ich mir keine Gedanken mehr dr├╝ber machen - es war halt weg... Die Radstrecke ging sehr gut an - es st├Ârte mich auch nicht, dass ich st├Ąndig ├╝berholt wurde -
ich wusste ja, dass ich 60 km vor mir hatte... aber die ├ťberholenden zogen mich nat├╝rlich auch ein bisschen mit... Dann kamen die ersten H├╝gel - ich schaffte leider nicht abw├Ąrts genug Schwung
f├╝r den Aufstieg mitzunehmen, sodass ich teilweise ganz sch├Ân zu k├Ąmpfen hatte... Runter kam ich auf Geschwindigkeiten bis zu 55 km/h - das war schon fast unheimlich... Man wurde auch gut
verpflegt auf der Strecke.
 Nach den ersten 28 km kam dann eine Aufteilung Ziel oder 2./3. Runde. Es ging rechts rum f├╝r mich. Ich hatte mit Thomas vereinbart, dass ich ihn nach der ersten Runde sehen w├╝rde und war dann
schon ziemlich traurig, dass ich gar nicht dort vorbei kommen w├╝rde. Umso gl├╝cklicher war ich, als ich ihn am Stra├čenrand entdeckte - er war extra an die Strecke gelaufen... Und so ging es dann
auf die 2. Runde - die ersten 20 km sah ich ├╝berhaupt niemanden - das ist doch schon ziemlich deprimierend, weil man denkt, man muss ziemlich lahm sein - also musste ich mich selber mahnen, nicht
langsamer zu werden... Kurz vor Schluss kamen dann zwei Kampfrichter auf Motorr├Ądern vorbei - der erste fragte, ob ich dann gleich ins Ziel fahre und der zweite fragte, ob bei mir alles klar sei
- das fand ich ziemlich nett - da hatte ich dann auch schon mal wieder jemanden ├╝berholt, was mir dann doch wieder ein gutes Gef├╝hl gab. Nach ca. 40 km machten auf einmal meine Beine schlapp und
ich musste gegen
 den Wind und bergauf - also ein bisschen raus aus dem Sattel und nach einigen Minuten ging es dann wieder. So konnte ich dann nach ca. 2 Stunden vom Rad steigen. Nun ging es auf die
Laufstrecke. Meine Beine wollten gar nicht mehr - ich kam ├╝berhaupt nicht in Tritt. Und dann ging es schon das erste Mal bergauf - puuh, da war nichts zu wollen. Oben angekommen, gab es dann
Getr├Ąnke und eine Dusche, die bei der Hitze echt n├Âtig war... Und dann wurden die 2,6 km jede Runde l├Ąnger - ich konnte mich nicht mehr wirklich motivieren - so bin ich dann teilweise doch nur
noch gegangen - war aber bei ganz vielen anderen auch so... Nach 4:01:02 war ich dann endlich im Ziel - ich war nur noch gl├╝cklich, wenn auch ein wenig erledigt... Dort endlich traf ich dann auch
Andreas und Stephan! Schade, dass ich die 3:59:59 nicht erreicht hab, aber in 4 Wochen gibt es die n├Ąchste Chance in Stuhr - der ist ja dann auch ein bisschen k├╝rzer!


 
Mitteldistanz
-------------
Andreas R├Âmhild               4:49:11
Dr. Stephan Gertken           5:28:05

Bad Bodenteicher Distanz
------------------------
Saskia Fischer                4:01:02

 

Saskia Fischer

letzte Änderung: 29.06.2010
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