OSC BREMERHAVEN - TRIATHLON

Olympischer Sport-Club Bremerhaven v. 1972 e.V.

Erfolgreiche Teilnahme am New York City Marathon - UPDATE

Schon 4 Tage vor dem Marathon traten Holger, Steffi und Andre die Reise in die USA an, um in diesem Jahr am New York Marathon teilzunehmen. Aufgeregt waren alle am Abflugtag, denn es ist ja nicht irgend ein Marathon sondern der New York Marathon.

 

Nach 8 Stunden Hinflug und jede menge Tipps der anderen und mit Laufschuhe im Gep├Ąck, landeten wir fast p├╝nktlich bei str├Âmenden Regen in New York. Als erstes ab ins Hotel, die Koffer auf's Zimmer gebracht, machten wir uns sofort auf den Weg um unsere Startunterlagen abzuholen.

 

Auf der Marathonmesse haben wir dann auch noch geschaut, aber was die f├╝r Preise hatten, hat uns eher abgeschreckt. Als n├Ąchstes zur├╝ck ins Hotel, um Schlaf nachzuholen, denn es war mittlerweile auch schon sp├Ąt und die Zeitumstellung machte sich bemerkbar.

 

Die n├Ąchsten beiden Tage waren nicht die Erholung, die man vor einen Marathon haben sollte, wir wollten schlie├člich New York kennenlernen und die Stadt hat viel zu bieten, nach dem Motto... "schlafen kann man auch zuhause" ging es mit flotten Schritten durch die H├Ąuserschluchten.
Ach ja, auch das mit der Zeitumstellung haben wir in den N├Ąchten nicht hinbekommen. Nach all diesen anstrengenden Sachen, waren wir drei froh, da├č wir schon Wochen vorher abgemacht hatten, den Marathon zusammen zulaufen mit Fotoapperat und nicht auf Zeit zugehen, was f├╝r eine gute Idee und das schon Wochen vorher. War ├╝brigends ein Tipp und wir haben ihn befolgt.


Am Marathontag fr├╝h am morgen war die Stimmung bei uns super und erwartungsvoll. Das Wetter war schon klasse beim aufstehen, strahlend blauer Himmel, Oh Herz was willst du mehr. Jetzt noch schnell die kurze Laufgarnitur ├╝ber, denn um 6.oo Uhr wartet unser Bus vor dem Hotel, um uns zum Start zu fahren nach Staten Island.

 

Dort angekommen gab es erst mal ein gro├čes Fr├╝hst├╝ck f├╝r alle 37.000 L├Ąufer. Zu essen gab es Bagels, Schokodonats, Kaffee und Tee. Man kann es kaum glauben, die Amis essen dieses wirklich vor einen Marathon. Wir lie├čen es uns nat├╝rlich auch schmecken und stie├čen wieder einmal unseren Vorbereitung in den Wind, denn wir wollten ja die Gastfreundschaft nicht gef├Ąhrden.
Irgendwie hatte das auch was von Woodstock, alle L├Ąufer waren auf einer riesigen Wiese und kontakteten fr├Âhlich und nett untereinander, bevor es zum Marathon ging (gut das es nicht regnete) 15 min vor dem Start wurde es spannend, wir wurden alle nach Startnummer sortiert und in unseren Startbereich geleitet.
Es wurde ernst, die amerikanische Nationalhymne wurde live gesungen, was bei uns G├Ąnsehautfeeling ausl├Âste, der Starschu├č erfolgte und mit Frank Sinatras Song "NEW YORK NEW YORK" wurden wir auf die 26,2 milen geschickt.

 

Als erstes ging es ├╝ber die Verrazanno-brigde, wir lie├čen es locker angehen, denn wir wu├čten durch h├Âren und sagen das dieser Kurs durch Steigungen der Br├╝cken nicht einfach zu laufen ist. Nach sieben Meilen kamen wir durch Harlem, da├č war unbeschreiblich was die Schwarzen f├╝r eine Stimmung verbreitet haben, von der wir uns auch anstecken lie├čen. Immer wieder hielten wir an um Photos zu schie├čen. Mitlerweile war es auch schon recht warm, deshalb durften wir das trinken nicht vergessen.
Sp├Ąter ging es dann noch durch die Stadtteile Queens und die Bronx bevor es Richtung Cental Park ging, von nun an konnten wir feststellen, da├č der Kurs es in sich hat, denn unsere Beine wurden schwerer. Da wir ja kein Zeitdruck hatten, genossen wir die letzten vier milen im Central Park und lie├čen uns vom tollen Amerikanischen Publikum, die Salzstangen und Kaugummi reichten, so richtig feiern.

 

Im Ziel angekommen war bei uns erst einmal "Give me Five" angesagt. Von nun an waren wir New Yorker. Wir haben es geschafft YEAH....!
Mit unserer Medailie um den Hals ging es zur├╝ck zum Hotel. Wie die Sieger wurden wir auf den Stra├čen gefeiert, als man uns gesehen hatte. Denn in Amerika fragt man zuerst ob man es geschafft hat und nicht welche Zeit man gelaufen ist, anders wie bei uns.

 

Am n├Ąchsten morgen kauften wir uns gleich die New York Times, wo wir gleich nach der Ergebnissliste schauten ob unsere Namen und Zeiten auch darin stehen. Einig waren wir uns alle drei, die Woche war super und voller Eindr├╝cke,das wir das nicht so schnell vergessen werden.

 

Ach ja, hier noch unsere Zeiten, schon fast vergessen:

 

Name Zeit 1/2 Zeit PlatzPlatz AK
Andr├ę Scheidt4:15:511:59:36122543893 (M34)
Stephanie Weber4:15:521:59:37122521072 (W30)
Holger Brede 4:15:501:59:36122593897 (M38)

 

Holger Brede

letzte Änderung: 15.01.2007
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